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Landkreis Biberach

         

Plaatsen in Landkreis Biberach

Der Landkreis Biberach bildet zusammen mit dem Alb-Donau-Kreis und der kreisfreien Stadt Ulm den baden-württembergischen Teil der Region Donau-Iller im Regierungsbezirk Tübingen. Der Landkreis Biberach grenzt im Norden an den Landkreis Reutlingen und an den Alb-Donau-Kreis, im Osten an die bayerischen Landkreise Neu-Ulm und Unterallgäu sowie an die kreisfreie Stadt Memmingen, im Süden an den Landkreis Ravensburg und im Südwesten und Westen an den Landkreis Sigmaringen.  

Achstetten * Alleshausen * Allmannsweiler * Altheim (Biberach) *  Attenweiler * Bad Buchau * Bad Schussenried * Berkheim * Betzenweiler * Biberach an der Riss * Burgrieden * Dettingen an der Iller * Dürmentingen * Dürnau * Eberhardzell * Erlenmoos * Erolzheim * Ertingen * Gutenzell-Hürbel * Hochdorf * Ingoldingen * Kanzach * Kirchberg an der Iller * Kirchdorf an der Iller * Langenenslingen * Laupheim * Maselheim * Mietingen * Mittelbiberach * Moosburg * Ochsenhausen * Oggelshausen * Riedlingen * Rot an der Rot * Schemmerhofen * Schwendi * Seekirch * Steinhausen an der Rottum * Tannheim * Tiefenbach * Ummendorf * Unlingen * Uttenweiler * Wain * Warthausen  

 

Alleshausen

Alleshausen ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Alleshausen liegt auf einer Anhöhe an der Grenze zwischen dem Federseeried und dem Moränengelände der Rißeiszeit. Früher lag die Gemeinde direkt am Ufer des Sees, der mit der Zeit immer mehr verlandete. Die Gemeinde besteht aus dem namengebenden Dorf Alleshausen und dem Weiler Brasenberg.

Die Siedlung Alleshausen wurde wohl in der frühmittelalterlichen Älteren Ausbauzeit angelegt. Der Ortsname geht vermutlich auf einen frühen Siedler zurück.... naar website  

Allmannsweiler

Allmannsweiler ist eine winzige Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg bei Bad Buchau am Federsee. Allmannsweiler liegt in einem hügeligen Moränengebiet am Rande des Federseebeckens im Tal des Bierstetter Bachs. Natur- und Sportbegeisterte finden um Allmannsweiler viele und ausgiebige Wandermöglichkeiten zu Rast- und Spielplätzen, Aussichtspunkten, Seen und einfach zum Genießen der schönen Landschaft. Herrliche Wanderwege laden zum Wandern ein. Sehr nahe gelegen ist auch das Naturschutzgebiet Federsee, das in unmittelbarer Nähe von Allmannsweiler liegt. Tourenvorschläge finden Sie auch auf der Wanderkarte "Wandern rund um Bad Buchau". Egal zu welcher Jahreszeit Sie unsere Wandervorschläge in Angriff nehmen, Sie werden immer aufs Neue überrascht und beeindruckt sein von der Vielfalt und Schönheit unserer Landschaft. Erhältlich ist die Wanderkarte im Buchhandel und der Tourist - Information Bad Buchau. 

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Altheim (Biberach)

Altheim ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Sie liegt an der Donau, in direkter Nachbarschaft der Stadt Riedlingen. Altheim liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße. Das schmucke Dorf Altheim liegt in der Ebene zwischen Österberg und Donau im westlichen Teil des Landkreises Biberach, zu dessen ältesten Ortschaften es gehört. Für das hohe Alter des Ortes spricht die urkundliche Ersterwähnung im Jahr 835.  Die Geschichte der Besetzung unseres Raumes durch die Alamannen ist reichlich unübersichtlich, aber es wird angenommen, dass die Alamannen spätestens um das Jahr 300 n.Chr. unsere Gegend in Besitz nahmen. Die Alamannen teilten ihre Gebiete in Gaue ein. Unsere Gegend links der Donau zählte zum Appa-Gau, zu dem auch Waldhausen und Riedlingen gehörten. Der Name bedeutet der "wasserreiche Gau" oder der flussreiche Gau. Das Biberbach- und Donautal mussten den Alamannen, die von Norden her über die wasserarme Schwäbische Alb in unsere Gegend kamen, als eine wasserreiche Gegend erscheinen. Hauptort und Gerichtsstätte des Appa-Gaues war Altheim. Der große "Ratstein" direkt vor dem Chor der Sankt-Martins-Kirche bezeichnet eine in den Jahren 843, um1150 und 1186 bezeugte Gerichtsstätte.

Kirche und Pfarrei wurden im Jahre 1227 erstmals urkundlich erwähnt. Die Vollendung des stattlichen gotischen Kirchenbaues erfolgte 1486. Der Turm trägt die Jahreszahl 1493, sein unterer Teil jedoch ist bedeutend älter und weist auf eine Vorgängerkirche hin. Die wuchtige Erscheinung des Turmes und die sechs Meter hohe Mauer, mit der Kirche und Kirchhof bis zum Jahre 1838 umgeben waren, belegen die einstige Bedeutung der Anlage mit Kornspeicher und zwei geweihten Kapellen als Wehrkirche. Altheim war die Mutterpfarrei von Riedlingen. Wegen enger markungs- und kirchengeschichtlicher Verbindungen mit dem Nachbarort werden siedlungsgeschichtliche Zusammenhänge vermutet. Riedlingen war wohl vor der Stadtgründung kein selbständiges Dorf, sondern ein eng mit Altheim verbundener Weiler, eine Tochtergründung.... naar website  

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Attenweiler

Attenweiler ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Attenweiler liegt etwa 10 km nordnordwestlich von Biberach an der Riß in einer flachhügeligen Altmoränenlandschaft, in der die Endmoräne der Rißeiszeit in tertiäres Hügelland übergeht.

Die Gemeinde gliedert sich in drei Ortsteile: Attenweiler (mit Gutershofen, Hausen o. R., Rusenberg, Schammach)
Oggelsbeuren (mit Aigendorf, Ellighofen, Riedenhof, Willenhofen)
Rupertshofen (mit Vogelhof)  

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Bad Buchau

Bad Buchau ist eine Kurstadt westlich von Biberach an der Riß, direkt am Federsee. Als Moorheilbad und Mineralheilbad (Thermalbad) ist die kleine Stadt bei den Touristen bekannt. Bad Buchau liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße und an der Schwäbischen Bäderstraße. Bad Buchau am Federsee...... das heißt ursprüngliche Natur und frühgeschichtlich bedeutsame Vergangenheit, sprudelnde Thermalquellen und Kuren in einer der schönsten noch intakten Landschaften. Ein Ort, an dem man die Ruhe findet, die man in der Hektik dieser Zeit oft vermisst. Eins sein mit sich und der Umwelt, ruhen in sich selbst. Werte die es wieder zu entdecken gilt. Doch nicht nur das Moorbad und die unberührte Natur machen Reiz der einstigen freien Reichsstadt aus. Man atmet den Geist von rund 16.000 Jahren Siedlungsgeschichte, lebt mit den steinernen Zeitzeugen des Mittelalters und schlägt den Bogen zum Hier und Heute. Hier wird der Gast nicht als Fremder empfangen, er nimmt aktiv teil am Geschehen in dieser Stadt, gemeinsam mit den Menschen, die hier leben. Kuren und leben in Bad Buchau.... naar website  

 

Bad Schussenried

Bad Schussenried (Betonung auf ried) ist ein Moorheilbad und eine oberschwäbische Kurstadt im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Bad Schussenried liegt am Fluss Schussen, geografisch zwischen Ulm und dem Bodensee. Der 48. Breitengrad läuft durch die Stadt. Wir laden Sie recht herzlich ein nach Bad Schussenried, dem Moorheilbad und Ferienort im Herzen Oberschwabens.
Bad Schussenried ist staatlich anerkannter Kurort und somit beihilfefähig mit ganzjähriger Kurzeit. Unser Klosterstädtchen, wie es die Einheimischen liebevoll nennen, liegt zwischen Donau, Iller und Bodensee, direkt an der Schwäbischen Bäderstrasse und an der Oberschwäbischen Barockstrasse. Hier, in einer der schönsten noch intakten Landschaften, ist der ideale Ort für Rehabilitation und Erholung. Aber auch für die Aktivitäten bieten wir mit unseren Kunstschätzen, dem vielfältigen Freizeitangebot und den nahen Ausflugszielen die besten Voraussetzungen.... naar website 

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Berkheim

Berkheim ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Oberschwaben. Berkheim liegt 5 km westlich von Memmingen an der Iller. Zur Gemeinde gehören neben Berkheim auch die Ortsteile Bonlanden, Illerbachen und Eichenberg. Berkheim wurde erstmals 1093 in der Gründungsurkunde des Klosters Ochsenhausen urkundlich erwähnt.... naar website  

 

Betzenweiler

Betzenweiler ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg (Deutschland). Betzenweiler liegt mit 9,7 Quadratkilometern Gemarkung malerisch zwischen dem heiligen Berg Oberschwabens - dem Bussen - und einem der wichtigsten Naturschutzgebiete Süddeutschlands, dem Federsee. An den Ufern der Miesach wohnten und arbeiteten 1996 rund 670 Einwohner, welche im Umland auch als "Stoischweizer" bekannt sind. Das hat jedoch nichts mit den Höhenzügen rund um Betzenweiler zu tun, denn der maximale Höhenunterschied beträgt gerade mal 60m (von 556m bis 616m), sondern mit der Geschichte des Dorfes. Die Geschichte ist sogar so interessant, daß diese gar exportiert werden konnte, nämlich in Form des Unteren Bauhofes ins Kreisfreilichtmuseum Kürnbach. Trotz des hohen Alters der Gemeinde - die erste sichere urkundliche Erwähnung geht zurück ins Jahr 1275 - ist sie weiter agil und aktiv, wie man beispielsweise an den vielen Vereinen oder an den zahlreichen Unternehmen sieht.... naar website 

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Biberach an der Riss

Biberach an der Riss is een voormalige rijksstad met een rijk verleden. Gedeelten van de vestingwerken zijn bewaard gebleven, zoals de Ulmertor, de Gigelturm en de Weisser Turm. Er staat een mooie laat-middeleeuwse parochiekerk, die in de achttiende eeuw in barokstijl werd verbouwd. Andere bezienswaardigheden zijn het raadhuis (1503), een mooi gebouw met trapgeveltjes en torentjes en verder het Heilig-Geistspital (dertiende eeuw, na een brand in 1518 herbouwd), met daarin het Braith-Malimuseum met een belangrijke schilderijenverzameling en het Kaufhaus Gred aan de markt.


Die ehemalige Reichsstadt Biberach an der Riß liegt im nördlichen Oberschwaben. Sie ist die Kreisstadt und größte Stadt des gleichnamigen Landkreises und liegt an der Württembergischen Südbahn (Ulm-Friedrichshafen). Seit 1. Februar 1962 ist Biberach an der Riß Große Kreisstadt. Mit den Nachbargemeinden Attenweiler, Eberhardzell, Hochdorf, Maselheim, Mittelbiberach, Ummendorf und Warthausen hat die Stadt eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart. Biberach liegt im nördlichen Oberschwaben bei 524 bis 653 m ü. NN. Es ist etwa 40 Kilometer südlich von Ulm und etwa 40 Kilometer westlich von Memmingen gelegen. Die Stadt befindet sich zu beiden Seiten der Riß, welche Namensgeberin für eine Eiszeit war.

Im reizvollen Rißtal im Herzen Oberschwabens, der sanften Landschaft zwischen Donau und Bodensee, zwischen Alb und Allgäu, liegt die große Kreisstadt Biberach mit rund 31.000 Einwohnern.
Tradition und Weltoffenheit spiegeln sich in der gut erhaltenen mittelalterlichen Architektur auf der einen und einer prosperierenden Wirtschaft mit weltweit agierenden Unternehmen ebenso wie in den lebendigen Beziehungen zu fünf Partnerstädten in Frankreich, England, Italien, Polen und Georgien. Ein vielfältiges Kulturprogramm, zahlreiche touristische Ziele in der Stadt selbst und in der Umgebung bieten schier unerschöpfliche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für die Bürger und Gäste der Stadt. Die Hochschule Biberach, Hochschule für Bauwesen und Wirtschaft und die Bauakademie haben hier ebenso ihren Platz wie das Wieland-Museum, die Malerateliers von Braith und Mali oder eine Skulptur des Bildhauers Peter Lenk, die inmitten des Marktplatzes steht, der mit den majestätischen Patrizierhäusern, dem Marktbrunnen und den renovierten Rathäusern, zu den schönsten Süddeutschlands zählt. Biberach ist auch Station der Oberschwäbischen Barockstraße und der Schwäbischen Dichterstraße. Das Stadtbild wird eindrucksvoll vom imposanten Turm der gotischen Stadtpfarrkirche St. Martin sowie den beiden Türmen Weißer Turm und Gigelturm geprägt.... naar website 

Hotel Kapuzinerhof: Unser modernes Haus, 1989 auf dem früheren Gelände des Kapuzinerklosters erbaut, verbindet Behaglichkeit und Funktionalität. Ein junges Mitarbeiterteam wird Sie rundherum verwöhnen und für Ihren unbeschwerten Aufenthalt sorgen.... naar website

 

 

Parkhotel Jordanbad: Das Parkhotel Jordanbad verbindet gehobenen 4-Sterne-Standard mit oberschwäbischer Gastlichkeit. Familie Lerch mit Team heißt Sie im Parkhotel an 365 Tagen im Jahr herzlich willkommen. Zur Übernachtung stehen Ihnen 119 Zimmer mit insgesamt 220 Betten bereit. Freuen Sie sich auf Thermal- und Solebad sowie Saunaanlage mit Saunadorf und Fitness-Studio auf einer Fläche von 9.000 m². Ein Aufenthalt nach Ihrer Wahl oder im Rahmen  unserer Angebote  wird Sie überzeugen ... naar website  

 

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Burgrieden

Burgrieden ist eine Gemeinde im nördlichen Landkreis Biberach in Baden-Württemberg mit den Ortschaften Burgrieden, Rot und Bühl. Burgrieden liegt in Oberschwaben im Tal der Rot rund fünf Kilometer östlich von Laupheim. Die Gemeinde Burgrieden, bestehend aus den Ortschaften Burgrieden, Rot und Bühl, mit heute rund 3400 Einwohnern und einer Markungsfläche von 2187 ha befindet sich im Nordteil des Kreises Biberach. Burgrieden mit Rot und Bühl liegt im reizvollen Rottal, ca. 4 km östlich von Laupheim. Sowohl Rot (am 1. März 1972) als auch Bühl ( am 1. Januar 1973) schlossen sich im Zuge der Gemeindereform mit Burgrieden zu einer Gemeinde zusammen.... naar website

 

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Dettingen an der Iller

Dettingen an der Iller ist eine Gemeinde im östlichen Landkreis Biberach in Baden-Württemberg nahe der Grenze zu Bayern an der Bundesautobahn 7. Im Osten grenzt die Gemeinde an zum Freistaat Bayern. Der etwa 4 km lange Grenzverlauf entspricht dem linken Ufer des noch unkorrigierten Laufs der Iller im Jahr 1852.

Umgeben von fruchtbaren Wiesen und Äckern, der Forstwirtschaft und der Naherholung dienenden Wäldern und sanften Hügeln liegt unsere Gemeinde im landschaftlich reizvollen Tal der Iller. Die Iller entspringt bei Oberstdorf und mündet in Ulm in die Donau. Bei klarem Wetter bieten die Allgäuer Alpen und die Hügelflanken des Illertals ein herrliches Landschaftspanorama. Unser Wetter ist vom Voralpen-Föhn begünstigt. Der Himmel über uns ist daher oft wie bei unseren bayrischen Nachbarn weiß-blau. Der Charakter unserer Gemeinde hat sich seit den 1970er Jahren stark verändert. Aus einem landwirtschaftlich strukturierten Dorf mit rd. 1.400 Einwohnern hat sich eine attraktive Wohngemeinde mit rd. 2.350 Einwohnern entwickelt. Dettingen an der Iller ist eine der 6 Illertalgemeinden des Landkreises Biberach. Die östliche Grenze unseres Gemeindegebietes grenzt an zum Freistaat Bayern. Der etwa 4 km lange Grenzverlauf entspricht dem linken Ufer des noch unkorrigierten Laufs der Iller im Jahr 1852. Die Bezeichnung mit 'an der Iller' ist wichtig, weil es in Süddeutschland noch 8 weitere Gemeinden mit dem Ortsnamen Dettingen gibt. Durch die nahegelegene Anschlussstelle der Autobahn A 7 bestehen für die Einwohner unserer Gemeinde günstige Verbindungen zu auswärtigen Arbeitsstellen sowie für Einkäufe und zur guten Freizeitgestaltung. In Richtung Süden sind Memmingen, Kempten, das Allgäu, der Bodensee, Österreich (Tirol), die Schweiz und Italien sowie in Richtung Norden Illertissen, Senden, Ulm, Stuttgart u. a. in relativ kurzer Zeit erreichbar.... naar website  

Dürmentingen

Dürmentingen ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg, direkt beim Hausberg Oberschwabens, dem Bussen. Der Ortsteil Heudorf liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße, die an vielen Kulturgütern vorbeiführt. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Dürmentingen (1.693 Einwohner), Hailtingen (455), Heudorf (439) und Burgau (52). Der Ort Dürmentingen wurde erstmals 811 urkundlich erwähnt. 1290 kam der Ort unter die Herrschaft der Habsburger, die es 1386 erst an die Truchsessen von Waldburg verpfändeten und 1452 verkauften. Der dreißigjährige Krieg hat den Ort fast vollständig entvölkert. 1786 fiel Dürmentingen an die Fürsten von Thurn und Taxis, um jedoch aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses schon 1806 an das Königreich Württemberg zu gelangen, wo es zum Oberamt Riedlingen gehört. 1915 erhält die Gemeinde einen Haltepunkt an der Federseebahn (Kanzachtalbahn), die 1960 stillgelegt wird. 1938 kommt der Ort im Zuge der damaligen Kreisreform zum Landkreis Saulgau. Seit 1973 gehört Dürmentingen zum Landkreis Biberach.... naar website  

Dürnau

Dürnau ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Die Gemeinde liegt 4 km vom Federsee und der Stadt Bad Buchau entfernt in einer flachhügeligen Grundmoränenlandschaft und berührt das Federseeried. Vermutlich im Hochmittelalter als Ausbausiedlung gegründet, wurde der Ort 1171 erstmals als Dornon urkundlich erwähnt. Ortsadel ist 1171 und 1239 erwähnt, als die Herren von Dornon Ministerialen der Grafen von Veringen bzw. der Grafen von Württemberg-Grüningen waren. Im 14. Jahrhundert war der Ort unter der Herrschaft der Grafen von Hornstein, die ihn 1387 an die Äbtissin des Stifts Buchau verkauften. Als Erbschaft kam der Ort so zum Stift Buchau. Mit der Säkularisation kam Dürnau wie das Stift 1803 an die Fürsten von Thurn und Taxis. Ab 1806 hatte das Königreich Württemberg die Staatshoheit inne, das Dürnau ab 1810 als Teil des Oberamts Riedlingen verwaltete. 1938 kam der Ort zum Landkreis Saulgau, am 1. Januar 1973 zum Landkreis Biberach.  

Eberhardzell

Eberhardzell ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg (Deutschland). Die Gemeinde Eberhardzell liegt im Südteil des Landkreises Biberach etwa auf halber Luftlinie zwischen Biberach an der Riß im Norden und Bad Wurzach im Süd-Südosten. Ihr gleichnamiger Kernort befindet sich am Südostrand der Hochfläche Hochgeländ und wird von einem Abschnitt des Riß-Zuflusses Umlach durchflossen.

Die Gemeinde Eberhardzell mit ihren vier Teilorten liegt im südöstlichen Teil Baden - Württembergs. Durch die geographische Lage ist sie sowohl Bindeglied zwischen den Landkreisen Biberach und Ravensburg als auch zwischen den Regionen Bodensee-Oberschwaben und Donau-Iller. 4.000 Einwohner verteilen sich auf 6.000 Hektar Fläche. Von der Einwohnerzahl her gesehen gehört sie damit zu den kleineren Gemeinden Baden-Württembergs. Betrachtet man jedoch die Fläche, so dürfte sie zu den größten Landgemeinden zählen. Die dünne Besiedlung macht deutlich, dass die Gemeinde landschaftlich an das Vorallgäu angrenzt.
Eberhardzell ist aufgrund seiner guten Infrastruktur im Regionalplan als Kleinzentrum ausgewiesen und unterstreicht somit auch ihre Bedeutung im Verwaltungsraum Biberach. Vorhanden sind eine Grund- und Hauptschule, 3 Kindergärten, 2 Arztpraxen, ein Tierarzt, eine Apotheke, ein gemeindeeigenes Alten- und Pflegeheim und eine Bildungseinrichtung. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft ist auch an der Gemeinde Eberhardzell nicht vorüber gegangen. Die Ortschaft Oberessendorf hat sich durch die günstige Verkehrsanbindung an die B 30 und B 465 zum optimalen Gewerbestandort entwickelt. Für eine Landgemeinde bietet die Gemeinde ein beachtliches Angebot an örtlichen Arbeitsplätzen. Das kulturelle Leben in der Gemeinde wird entscheidend geprägt durch die 50 Vereine. Von Besuchern wird immer wieder bestätigt, dass es der Gemeinde einerseits gelungen ist, alle wichtigen öffentlichen Einrichtungen zu schaffen, die für eine moderne Gemeinde unentbehrlich sind, dass sie aber andererseits ein liebenswertes, idyllisch gelegenes Dorf mit einem regen kulturellen Leben geblieben ist.... naar website  

 

Erlenmoos

Erlenmoos ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Oberschwaben in der Nähe der Stadt Ochsenhausen. Erlenmoos besteht aus den Ortsteilen Edenbachen, Eichbühl, Erlenmoos und Oberstetten. Die Geschichte von Erlenmoos hängt eng zusammen mit der Geschichte des Klosters und der Pfarrei Ochsenhausen: 1128 verzichtete Ritter Hatto von Grönenbach auf alle Ansprüche, die er auf Güter in Erlenmoos hatte, zu Gunsten des Benediktinerklosters Ochsenhausen. Die Aufzeichnung hierüber ist die erste urkundliche Erwähnung von Erlenmoos. So hat das Kloster Ochsenhausen schon früh in Erlenmoos Fuß gefasst und fast 700 Jahre die Geschicke maßgebend gelenkt.  

 

Erolzheim

Erolzheim ist eine Gemeinde im östlichen Landkreis Biberach in Oberschwaben. Die Gemeinde liegt verkehrsgünstig am Rande des Illertals am Autobahnzubringer zur nahen A7. Erolzheim ist Sitz des Gemeindeverwaltungsverbandes Illertal und bildet mit dem benachbarten Kirchdorf an der Iller ein Unterzentrum. Der Hauptort Erolzheim liegt am westlichen Rand des mittleren Illertals. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der Mitte des Illertals bis ins benachbarte Rottal. Dort liegen die Teilorte Bechtenrot und Edelbeuren. Die Gemeinde erstreckt sich vom ebenen Illertal über das bewaldete Hügelland zum Rottal. Die reizvolle Landschaft lädt ein zu Wanderungen und Radtouren auf den vorhandenen abwechslungsreichen Wander- und Radwegen mit Panoramablicken bis zur Alpenkette. Die örtlichen Vereine bieten zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, vor allem im sportlichen und kulturellen Bereich.... naar website 

Ertingen

Ertingen ist eine Landgemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg mit ungefähr 5500 Einwohnern. Ertingen liegt im westlichen Teil des Landkreises Biberach in Oberschwaben in 550 bis 580 Meter Höhe. Die Gemeinde Ertingen liegt am Ostrand der Donauniederung zwischen Riedlingen und Mengen und zählt mit den Ortschaften Binzwangen und Erisdorf 5.500 Einwohner. Die frührer rein landwirtschaftlich strukturierten Teilorte entwickelten sich immer mehr zu Arbeits- und Wohnorten. Besonders der Teilort Ertingen hat aufgrund seiner überdurchschnittlich guten Handwerks-, Handels- und Gewerbebetriebe eine über den Bereich der Gemeinde hinausgehende zentralörtliche Bedeutung. In der Gemeinde Ertingen haben Sie eine große Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten. Ertingen verfügt über vorbildliche öffentliche Einrichtungen, wie z.B. eine Grund- und Hauptschule, eine Kleinschwimmhalle, zwei moderne Mehrzweckhallen und ein Dorfgemeinschaftshaus. Die Gemeinde hat seit jeher große Waldflächen. Über 650ha Wald mit ausgeschilderten Wanderwegen und dem Naturschutzgebiet "Blindsee" bieten vielfältige Naherholungsmöglichkeiten... naar website  

Gutenzell-Hürbel

Gutenzell-Hürbel ist eine Gemeinde im oberschwäbischen Landkreis Biberach in Baden-Württemberg (Deutschland). Sie entstand am 1. Januar 1975 im Zuge der Gemeindereform aus den ehemals selbständigen Gemeinden Gutenzell und Hürbel. Gutenzell-Hürbel liegt in Oberschwaben zentral zwischen Biberach an der Riß, Ulm und Memmingen etwa sechs Kilometer nord-nordöstlich von Ochsenhausen und befindet sich in den Nachbartälern von Rot und Rottum. Gutenzell-Hürbel liegt an der oberschwäbischen Barockstraße im östlichen Landkreis Biberach, ca. 40 km südlich von Ulm, nahe der Landesgrenze zu Bayern. Unsere Gemeinde bietet durch die idyllische Lage im naturbelassenen Rottal und Rottumtal eine gute Wohnqualität mit hohem Naherholungswert. Ein reges Vereinsleben und außergewöhnlich viele private Initiativen bereichern das rege kulturelle Leben im Ort. Überregional bekannt ist Gutenzell-Hürbel durch die ehemalige Klosterkirche und die prachtvolle Barockkrippe in Gutenzell.... naar website  

Hochdorf

Hochdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach, Baden-Württemberg (Deutschland). Der gleichnamige Kernort der Gemeinde Hochdorf (574 m ü. NN) liegt rund 10 km südlich von Biberach an der Riß am Westhang des Hochgeländ (678 m ü. NN), einer Hochfläche direkt östlich des Tals der Riß, welche die Ortschaft rund 1 km nordwestlich passiert. Die Gemeinde Hochdorf mit den Ortsteilen Hochdorf, Schweinhausen und Unteressendorf liegt ca. 10 km südlich von Biberach im Rißtal an der Bahnlinie Ulm-Friedrichshafen und an der B 30. Die Gemeinde wurde im Rahmen der Gebietsreform im Jahre 1975 aus den Gemeinden Hochdorf, Schweinhausen und Unteressendorf neu gebildet.... naar website  

Ingoldingen

Ingoldingen ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg (Deutschland). Ingoldingen liegt rund neun Kilometer südwestlich von Biberach an der Riß unweit westlich der Bundesstraße 30. Durchflossen wird es vom Federbach, der südöstlich der Ortschaft in den von Süden kommenden Donau-Nebenfluss Riß mündet, von welcher der eine von zwei Quellbächen im südlichen Gemeindeteil Winterstettendorf entspringt. Die heutige Gemeinde Ingoldingen ist ein Produkt der Gemeindereform. Die auf 1. Januar 1975 neu gebildetet Gemeinde erfuhr noch eine weitere Vergrößerung durch die im Feinabgrenz-ungsverfahren verordnete Zuweisung der Ortsteile Gensenweiler, Hervetsweiler, Wattenweiler und Hagnaufurt der früheren politischen Gemeinde Michelwinnaden. Die Bevölkerung dieser vier Ortsteile hatte seit Generationen in wirtschaftlicher, kirchlicher und kultureller Hinsicht stärkere Beziehungen zum Landkreis Biberach als anderswohin.... naar website 
 

Kanzach

Kanzach ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Sie liegt etwa fünf Kilometer westlich des Federsees. Kanzach wurde 1169 erstmals urkundlich erwähnt als „Canca“. Um 1230 baute Ortolf von Pflummern eine Bachritterburg in der Bauweise einer Turmhügelburg auf dem „Schlößlesberg“. Von 1442 bis 1803 gehörte Kanzach zum Stift Buchau. Im Gefolge des Reichsdeputationshauptschlusses fiel es an die Fürsten von Thurn und Taxis, ehe es nach dem Preßburger Frieden 1806 zum Königreich Württemberg kam. Dort gehörte es zum Oberamt Riedlingen und ab 1938 zum Landkreis Saulgau. 1973 kam Kanzach im Zuge der Kreisreform zum Landkreis Biberach und schloss sich gleichzeitig dem Gemeindeverwaltungsverband Bad Buchau an.  

 

Kirchberg an der Iller

Kirchberg an der Iller ist eine Gemeinde am Ostrand des Landkreises Biberach im Illertal gelegen. Die Gemeinde Kirchberg/Iller liegt im Osten des Landkreises Biberach/Riss. Die Gemeinde ist der grenzübergreifenden Planungsregion Donau-Iller zugehörig. Die östliche Gemeindegrenze markiert zugleich den Verlauf der Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern. Die Gemeinde setzt sich aus dem Hauptort Kirchberg, dem Ortsteil Sinningen sowie dem Weilern Nordhofen und Ziegelhof zusammen... naar website  

Kirchdorf an der Iller

Kirchdorf an der Iller ist eine Gemeinde im östlichen Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Kirchdorf ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbandes Illertal und bildet mit dem benachbarten Erolzheim ein Unterzentrum. Die oberschwäbische Gemeinde Kirchdorf liegt im Illertal und grenzt im Osten an die Iller und damit an die Landesgrenze zu Bayern. In der weit geöffneten Ebene des Illertales am Ostrand des Landkreises Biberach liegt an der württembergisch-bayerischen Grenze die Gemeinde Kirchdorf an der Iller mit ihren Teilorten Ober- und Unteropfingen. Während im Osten das Dickicht des Illerauwaldes bis an die Ortsbebauung heranreicht, breitet sich im Süden, Westen und Norden ein weitläufiger Teppich von Wiesen und Feldern aus, der erst nach einigen Kilometern an waldbedeckten Höhenzügen seinen Abschluss findet.

Die Gemeinde kann auf eine alte Geschichte zurückblicken. Bis zur Mitte des 5. Jahrhunderts nach Christus war die Iller Grenzfluss zwischen dem von den Alemannen besetzten Gebiet des heutigen Oberschwabens und dem von den Römern behaupteten Gebiet des heutigen bayerischen Schwabens. Das am östlichen Illerufer gelegene Kellmünz ist als römisches Kastell sicher die älteste Ansiedlung im mittleren Illertal. Eine Besiedlung auf der Gemarkung von Kirchdorf wird erst für die Zeit nach dem 5. Jahrhundert angenommen. Erstmals urkundlich erwähnt ist der Ortsname Kirchdorf 764 n. Chr. im Stiftungsbrief des Klosters Ottobeuren. Danach soll die Kirche des Dorfes zusammen mit einigen Gütern zu den ersten Stiftungen des neu gegründeten Klosters gehört haben. Der Gemeindename verdankt sie zweifellos der Tatsache, dass in Kirchdorf vor allen anderen Orten der näheren Umgebung eine Kirche gebaut wurde und unser Ort für die benachbarten Siedlungen das "Kirchdorf" war. Ursprünglich gehörte Kirchdorf zur Herrschaft Kellmünz, fiel aber dann um die erste Jahrtausendwende durch Heirat der Tochter des Schwabenherzogs Rudolf von Rheinfelden an die Grafen von Bregenz und um 1150 an die Pfalzgrafen von Tübingen. 1342 wurde die Gemeinde an die Grafen von Württemberg verkauft. Diese hatten die Oberlehensherrschaft, während die Grundherrschaft an die Herren von Erolzheim kam. 1604 schließlich kaufte die Prämonstratenser Reichsabtei Rot an der Rot das Dorf. Die mit den Eroberungsfeldzügen Napoleons einhergehende Säkularisation im Jahre 1803 beraubte das Kloster Rot an der Rot seiner Besitzungen. Die Grundherrschaft über die Gemeinde Kirchdorf wurde dabei dem Grafen Erbach-Wartemberg-Rot übertragen. 1806 wurde Kirchdorf württembergisch. Ihre Feudallasten konnten die Bewohner des Illlertals aber erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts ablösen. Bis zum Jahre 1938 gehörte Kirchdorf dann verwaltungsmäßig zum Oberamt Leutkirch. Nach der Auflösung der Oberämter kam es zum Landkreis Biberach.

Der Bau des Illerkanals und des Illerkraftwerks in den Jahren 1921 - 1924 brachte den ersten Hauch von Industrialisierung in die Gemeinde und läutete den Beginn der Neuzeit ein. Bis dahin konnte die Iller nur mit der Fähre überquert werden. Mit dem Bau des Illerkanals verpflichteten sich die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke die erforderlichen Brücken über Kanal und Iller zu erstellen. Dennoch blieb die Gemeinde bis nach dem 2. Weltkrieg ein ausgesprochenes Bauerndorf. Nach einer Statistik aus dem Jahr 1933 fanden damals 84 % der Beschäftigten in der Landwirtschaft Arbeit und Brot. Eine nachhaltige Veränderung erfuhr die Gemeinde erst durch den Aufstieg der Firma Liebherr zum Weltkonzern nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Aus dem bescheidenen Maurerbetrieb seines Vaters entwickelte der Kirchdorfer Dr. Hans Liebherr durch seine Idee des Turmdrehkranes innerhalb weniger Jahre einen international führenden Konzern im Bereich der Entwicklung, Konstruktion und Montage von Baumaschinen. Heute werden am Standort Kirchdorf ausschließlich Bagger produziert. Die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH in Kirchdorf ist der größte Arbeitgeber in der Raumschaft des Illertales und wesentlich für den Wohlstand in der Region verantwortlich.

Im Zuge der entstehenden Arbeitsplätze wurde die Gemeinde Kirchdorf als Siedlungsplatz immer interessanter. Der Anstieg der Einwohner von ca. 700 im Jahr 1949 auf heute über 3 700 verläuft parallel zum Aufstieg der Firma Liebherr. Durch die steten und verlässlichen Gewerbesteuereinnahmen dieses Vorzeigebetriebes konnte auch in der Gemeinde Kirchdorf vieles geschaffen werden. Neben ihrem Freibad mit dem größten Schwimmbecken im Landkreis Biberach und einer 70 m langen Rutsche seien das Dr. Hans-Liebherr-Stadion mit seiner 400 m- Laufbahn udn der überdachten Tribüne für 600 Personen sowie der Bürgerpark im Herzen der Gemeinde genannt. Stolz ist die Gemeinde auch auf ihr Hochhaus, das als Zeichen des Aufschwungs am Ende der 50-er Jahre von der Firma Liebherr gebaut wurde und heute neben der Kirche zu den markantesten Gebäuden in der Gemeinde zählt. Dank dem sprichwörtlichen oberschwäbischen Fleiß ihrer Bürgerinnen und Bürger konnte in der Gemeinde viel erreicht werden. Nicht ohne Anflug von Stolz präsentiert die Bürgerschaft heute ihren erarbeiteten Wohlstand und die Gemeinde ihre hervorragende Infrastruktur sowie ihre Vereine und örtlichen Gruppierungen, die im kulturellen, sportlichen und musischen Bereich für ein lebendiges Miteinander sorgen.

Oberopfingen: Wenn man sich dem Teilort Oberopfingen nähert, fällt der Blick schon von weitem auf den Kirchturm der St.-Vincentius-Kirche. In der 1721 erbauten Pfarrkirche begegnet dem kunstbeflissenen Besucher ein wahres Schmuckkästchen. Rund um das Gotteshaus liegen die kommunalen Einrichtungen. Im ehemaligen Schulhaus befinden sich jetzt im Erdgeschoss das Rathaus mit der Ortschaftsverwaltung. Die beiden oberen Stockwerke werden von den Vereinen und der Kirchengemeinde rege genutzt. Es schließen sich ferner die Leichenhalle, der Friedhof, das Feuerwehrgerätehaus sowie der Festplatz und ein Regenrückhaltebecken in unmittelbarer Nähe an. In der modernsten Einrichtung des Ortes, dem Wilhelm-Sailer-Kindergarten erfahren die kleinsten Bürger eine optimale Betreuung. Das 565 Meter über dem Meeresspiegel liegende Straßendorf wurde 1182 in einer Urkunde von Papst Lucius III erstmals erwähnt. Seit 1974 bilden Kirchdorf und Oberopfingen eine Einheitsgemeinde. Die flache Feldspur wurde nach dem Autobahn- und Zubringerbau ab dem Jahre 1980 durch die Flurbereinigung neu geordnet. Der Ort selber wird im Westen durch den Illerkanal abgegrenzt. In der südlichen älteren Dorfhälfte dominiert noch die bäuerliche Struktur. In der Nordhälfte dehnt sich ein größeres Wohngebiet aus. Momentan geht die bauliche Entwicklung des über 700 Einwohner zählenden Ortsteils mit der Erschließung eines Baugebietes Richtung Iller weiter. Nähere Informationen über die Geschichte des Ortsteils Oberopfingen finden Sie im Heimatbuch Oberopfingen, das Sie bei der Gemeindeverwaltung Kirchdorf , Rathausstrasse 4, 88457 Kirchdorf oder unter info@kirchdorf-iller.de bestellen können.

Unteropfingen: In der frühesten Zeit wurde der Ort Unteropfingen "Ovingen" genannt wegen der freien und offenen Lage des Ortes. Der Ort ist insgesamt ziemlich alt, jedoch ist nur wenig von ihm bekannt.
Die am Ortseingang stehende und dem Hl. Ottmar geweihte Kapelle ist das wohl älteste erhaltene Bauwerk. Es fand bereits 1316 Erwähnung in der Schenkungsurkunde des Ritters Werner von Erolzheim an das Kloster Ochsenhausen. Man nennt die Kapelle, die früher wohl im Ried des Illertales stand, Riedkapelle. Im Jahr 1612 entstand die im Ort befindliche Kapelle St. Johann Baptist, die vom Bischof von Konstanz geweiht wurde. Sie ersetzt die Riedkapelle, die für die Bewohner etwas zu abseits gelegen und auch zu klein geworden war. In der Zeit des 30-jährigen Krieges von 1618 bis 1648 hatte der offene und kleine Ort schwer durch marodierende Banden zu leiden. Alles Vieh wurde verschleppt und nicht wenige Häuser gebrandschatzt. Am Ende des Krieges mussten die Felder mit Hand bestellt werden, weil kein Zugvieh mehr vorhanden war. Die von den Schweden entheiligte Kapelle St. Johann wurde 1656 neu geweiht. 1723 wurde die Kapelle renoviert, vergrößert und auch der Turm gebaut. Seelsorgerlich gehörte Unteropfingen jeher zu Kirchdorf. 1842 trat das bis dato kommunalpolitisch selbstständige Dorf der Gemeinde Kirchdorf bei, wegen der Armenunterstützungspflege, die in Kirchdorf betrieben wurde. Heute hat Unteropfingen ca. 400 Einwohner. Der Ort ist wie damals von der Landwirtschaft dominiert.... naar website 
 

 

Langenenslingen

Langenenslingen ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Langenenslingen liegt am Nordrand Oberschwabens im Altmoränenland in 549 bis 803 Meter Höhe. Langenenslingen, ein langgestrecktes Straßendorf im Grenzbereich der mittleren Flächenalb, dürfte schon sehr früh besiedelt worden sein. Dafür sprechen Grabhügel aus der jüngeren Steinzeit auf der „Alten Burg“, das „Keltische Lager“ im Bannwald und die Reste einer römischen Villa im Gewann „Steinbühl“, sowie alemannische Reihengräber des 6./7. Jahrhunderts am Ortsausgang des Dorfes.

Erstmals um 935 genannt, erscheint „Ensilingen“ gegen Ende des 13. Jahrhunderts als Teil der Grafschaft Veringen, die1291 an die Habsburger überging. Die Bindung an die Grafschaft wird auch im Urbar der Burg Veringen von 1303 und im Habsburger Urbar von 1305/1306 dokumentiert, wo zahlreiche Güter und Rechte (u.a. Zwing und Bann, Dieb und Frevel) als Zubehör ausgewiesen sind. 1315 verpfändeten Herzog Friedrich von Österreich und seine Brüder dem Grafen Wolfrad von Veringen wegen seiner Dienste das Dorf und alles, was die Gräfin Hedwig von Landau zu ihrem Leibgeding hatte, für 200 Mark Silber. Nach vorübergehenden Verpfändungen an Burkhard von Ellerbach und Graf Eberhard von Landau sowie der Grafschaft Veringen an Graf Rudolf von Hohenberg fielen 1330 die Pfänder an Graf Heinrich von Veringen, der sie 1359 mit Zustimmung des Herzogs Rudolf und seiner Brüder an die Grafen Eberhard und Ulrich Württemberg weitergab. Beim Verkauf der verpfändeten Grafschaften Sigmaringen und Veringen an Graf Eberhard von Werdenberg 1399 blieben jedoch die Dörfer Billafingen und Langenenslingen ausgespart. Diese gelangten erst 1409 unter Vorbehalt des Kirchensatzes an die Werdenberger. Als diese im Mannesstamm 1535 ausstarben, verlieh König Ferdinand die beiden Grafschaften als Reichs- bzw. österreichische Lehen an Graf Karl I. von Zollern (Sigmaringen). Der Ort bildete von da an zusammen mit Billafingen und Hitzkofen die untere Grafschaft Veringen unter österreichischer Lehensoberhoheit bis 1805. Beim Übergang der Landeshoheit von Österreich auf Hohenzollern-Sigmaringen 1805/1806 wurde das Dorf dem fürstlich-hohenzollerischen Oberamt Sigmaringen zugewiesen und kam mit ihm zu dem preußischen Regierungsbezirk der Hohenzollerischen Lande. Wie zuvor bildete es von 1925 bis zur Kreisreform von 1973 eine Exklave des Landkreises Sigmaringen im württembergischen Oberamt Riedlingen bzw. ab 1938 im Landkreis Saulgau. 
Unter Graf Karl II. wurde 1576 bis 1578 das Schloss erbaut, das 1630 erweitert, 1633 von den Schweden zerstört, danach wieder aufgebaut, 1761 verändert und 1811 an einen Privatmann verkauft wurde. 1855 wurde das Gebäude von der Gemeinde aufgekauft und diente ab 1858 als Rat- und Schulhaus. Der um 1000 am Ostende des Dorfes erbauten ehem. Pfarrkirche, die um 1733 im Barockstil um- bzw. neugebaut wurde und noch heute steht, folgte an der Hauptstraße beim Schloss im Stil von 1890 der Bau der jetzigen Pfarrkirche St.Konrad. Die Gemeinde Langenenslingen besteht seit der Gemeindereform im Jahre 1975 durch die Eingemeindung der vormals selbständigen Gemeinden Andelfingen, Billafingen, Dürrenwaldstetten, Emerfeld, Friedingen, Ittenhausen und Wilflingen aus neun Ortsteilen. Der Ortsteil Egelfingen hatte sich bereits 1972 der Gemeinde Langenenslingen angeschlossen. Heute gehört Langenenslingen zum Landkreis Biberach. Sie beansprucht mit seinen 8847 ha Gesamtgemarkungsfläche als flächengrößte Gemeinde in diesem Landkreis einen Großteil des westlichen Kreisgebietes. Die insgesamt 9 Ortsteile liegen sowohl am Fuße als auch auf der Schwäbischen Alb, so dass das Gemeindegebiet zwischen 540 und 800 m über dem Meeresspiegel liegt. Die Gesamtgemeinde zählt rund 3.600 Einwohner.... naar website 
 

Laupheim

Laupheim is een vriendelijk stadje met veel groen. Op de Kirchberg staat het slot Gross-Laupheim (zestiende en achttiende eeuw) in een groot park met een fraaie rozentuin.


Laupheim ist eine Stadt im Landkreis Biberach in Oberschwaben (Baden-Württemberg, Deutschland). Sie liegt im Norden des Kreisgebiets und ist nach der Kreisstadt Biberach an der Riß die zweitgrößte Stadt des Kreises. Sie bildet ein Mittelzentrum. Laupheim liegt rund 20 km süd-südwestlich von Ulm. Die Kernstadt wird in Nord-Süd-Richtung von einem Abschnitt der Rottum durchflossen, die etwas weiter nördlich in den von Süden kommenden Donau-Nebenfluss Dürnach mündet. Die westlichen Stadtteile Ober- und Untersulmetingen liegen an einem solchen des Donau-Nebenflusses Riß, der ost-nordöstliche Stadtteil Bihalfingen befindet sich an der Schmiehe. Laupheim besteht neben der gleichnamigen Kernstadt aus diesen Stadtteilen: Baustetten, Bihlafingen, Obersulmetingen und Untersulmetingen... naar website   

AKZENT Hotel Laupheimer Hof: Alte Mauern, moderner Komfort - Wohnen an der Oberschwäbischen Barockstraße. Das Äußere des Hotels zeigt eine traditionelle deutsche Fachwerkfassade, doch innen zeigt es allen Komfort, den man sich beim Reisen wünscht. Es ist gemütlich eingerichtet, und jedes Zimmer bietet Internetanschluss über die Telefonleitung, Fernseher und DVD-Spieler.... naar website  

 

Maselheim

Maselheim ist eine Gemeinde sowie eine Ortschaft im oberschwäbischen Landkreis Biberach.Die Gemeinde Maselheim befindet sich im Südosten des Landes Baden-Württemberg und im Regierungsbezirk Tübingen. Sie liegt in Oberschwaben und im nördlichen Zentralteil des Landkreises Biberach. Die kleinste übergeordnete Verwaltungseinheit in der die Gemeinde organisiert ist, ist die Verwaltungsgemeinschaft Biberach. Das Gemeindegebiet liegt relativ zentral in einem Städte-Dreieck zwischen dem zehn Kilometer entfernten Laupheim im Norden, dem neun Kilometer entfernten Ochsenhausen im Südosten und dem sieben Kilometer entfernten Biberach im Südwesten. Die Gemeinde Maselheim (ca. 4.550 Einwohner) liegt im oberschwäbischen Landkreis Biberach zwischen den Zentralorten Biberach an der Riss, Ochsenhausen, Schwendi und Laupheim. Die Gesamtfläche des Gemeindegebiets beträgt ca. 4.700 ha. Der niedrigste Punkt der Gemeinde liegt bei 512 m, der höchste bei 619 m ü.N.N. Zur Gemeinde Maselheim gehören neben Maselheim die Ortsteile Äpfingen, Laupertshausen und Sulmingen. Sehenswürdigkeiten sind die örtlichen Kirchen, die Öchsle-Schmalspurbahn mit den Bahnhöfen Maselheim und Äpfingen, das ehem. Zisterzienserinnenkloster in Heggbach, das heute die Behindertenhilfe der Heggbacher Einrichtungen beherbergt. Der Jakobus-Pilgerweg nach Santiago di Compostella führt durch Äpfingen und Laupertshausen.... naar website   

Mietingen

Mietingen ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Der Ortsteil Baltringen liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße. Die Gemeinde Mietingen besteht aus den Ortschaften Mietingen, Baltringen und Walpertshofen. Knapp über 4000 Einwohner wohnen hier. Die Ortschaften sind noch landwirtschaftlich strukturiert, aber die Gemeinde wandelte sich im Laufe der Jahre mit großen Neubausiedlungen durch eine verkehrsgünstige Anbindung an der B 30 auf der Achse Biberach - Laupheim - Ulm bedingt, immer mehr zu einer Wohngemeinde. In allen Ortsteilen sind Gewerbegebiete ausgewiesen. Dort haben sich verschiedene Handwerker und Unternehmen niedergelassen. Die Infrastruktur aller drei Ortschaften ist als gut zu bezeichnen. Die Kinder der Gemeinde besuchen die Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Mietingen oder die Grundschule in Baltringen. In allen Ortsteilen stehen den Schulen Turnhallen zur Verfügung. Außerdem ist in Mietingen eine Mehrzweckhalle errichtet worden. In allen Ortsteilen sind Kindergärten eingerichtet, die unter kirchlicher Trägerschaft stehen. Die insgesamt 8 Kindergartengruppen sind teilweise mit verlängerter Öffnungszeit bzw. integrative Gruppen. Die Kirchengemeinden in Mietingen und Baltringen haben Gemeindehäuser errichtet, die auch für Veranstaltungen angemietet werden oder für Vereinsaktivitäten mitgenutzt werden können. Mietingen und Walpertshofen sind an die Großkläranlage in Laupheim angeschlossen. Baltringen wird über die Kläranlage des AZV Dürnach-Saubach in Baltringen entsorgt. Zusammen mit der Stadt Laupheim, den Gemeinden Burgrieden, Achstetten und Mietingen wurde die Verwaltungsgemeinschaft Laupheim gegründet. Daneben ist die Gemeinde Verbandsmitglied im Zweckverband Wasserversorgung Rottumgruppe. In diesem Verband wird mit Wasser aus der Quellfassung in Baltringen die Gemeinde und umliegende Gemeinden versorgt. Der Freizeitwert der Ortsteile ist beträchtlich gestiegen. So sind in der Gesamtgemeinde 5 Sportplätze, 2 Bolzplätze, 2 Allwetterplätze und 7 Tennisplätze vorhanden.... naar website  

Mittelbiberach

Mittelbiberach ist eine Gemeinde in Oberschwaben im Landkreis Biberach (Baden-Württemberg, Deutschland). Mittelbiberach liegt drei Kilometer westlich der Großen Kreisstadt Biberach an der Riß. Durch die Ortschaft fließt der vom Schienenwald kommende Rotbach, der früher Biberbach hieß, weil in ihm Biber lebten. Mittelbiberach liegt inmitten von Feldern und Wiesen, umrahmt von Wäldern, im Rotbachtal. Der Charakter des Dorfes hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte wesentlich verändert. In der nahen Kreisstadt Biberach an der Riß mit der großen Industrieentwicklung hat der überwiegende Teil der Bevölkerung Beschäftigung gefunden, sodaß nur noch wenige Ortsbewohner in der Landwirtschaft tätig sind. Gab es 1949 noch ca. 140 landwirtschaftliche Vollbetriebe, so waren es 1985 nur noch 77 Betriebe und derzeit ca. 20. Mit der wirtschaftlichen Umschichtung fand gleichzeitig ein verstärktes Anwachsen der Einwohnerschaft statt. Von ca. 1000 Einwohnern im Jahr 1900 stieg die Einwohnerzahl auf heute über 3.900). Dieser Zuwachs ließ neue Wohngebiete entstehen. In den Teilorten Schönenbuch, Zweifelsberg und Waldhofen sind vorwiegend nur hauptberufliche Landwirte ansässig.

In den vergangenen Jahren hat sich Mittelbiberach in stetigem Wandel von der landwirtschaftlich strukturierten Gemeinde zur attraktiven Wohngemeinde weiterentwickelt. Alle wichtigen und notwendigen Dienstleistungen, die zum täglichen Leben gehören, wie Einkaufsmöglichkeiten, Handwerksbetriebe und ärztliche Versorgung werden am Ort angeboten. Die Verkehrsanbindung mit Bussen und Geh- und Radwegen an die Stadt Biberach ist hervorragend. Mit der modernen Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, den Kindergärten, der Turn- und Festhalle, dem Oberdorfer Vereinshaus und der Gemeindehalle mit dem Haus der Vereine in Reute verfügt die Gemeinde über alle, ein reges und interessantes Gemeindeleben fördernde Einrichtungen.  Die örtliche Besonderheit ist das äußerst lebendige und vielseitige sportliche, soziale und kulturelle Vereinsleben. Über 50 Vereine und Vereinigungen bieten in Mittelbiberach und Reute für jeden etwas. Als baulicher Schwerpunkt der letzten Jahre ist der Neubau des Rathauses mit seinem auffallenden, dreieckigen Grundriß einzustufen. Als weiteres ortsbildprägendes Gebäude wurde auf dem Adlerplatz ein imposantes Wohn- und Geschäftshaus erstellt. Anfang September lockt jedes Jahr das Mittelbiberacher Heimat- und Bürgerwehrfest nicht nur die Bürger, sondern auch zahlreiche Fremde aus nah und fern, an. Die seit nunmehr 400 Jahren bestehende Bürgerwehr sowie Abordnungen aus der Umgebung gestalten mit ihren farbenprächtigen historischen Uniformen das Fest zu einer wirklichen Sehenswürdigkeit.... naar website  

Moosburg

Moosburg ist eine Gemeinde zwischen dem Federsee und dem Berg Bussen im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Es ist sowohl nach Einwohnerzahl als auch nach Markungsgröße die kleinste unter den neun Verbandsgemeinden des Gemeindeverwaltungsverbands Bad Buchau. Moosburg liegt am Rand des Federseebeckens und umfasst verlandete Gebiete des Urfedersees und leicht ansteigendes Altmoränenland. Der Weiler Siedlung Moosburg ist ein Straßendorf von rund einem Kilometer Länge und liegt auf einer Moränenzunge, die von Norden in das Becken hineinreicht. Die Gemeinde ist waldfrei. Die Gemeinde Moosburg besteht aus dem namengebenden Weiler Moosburg und dem Weiler Brackenhofen.... naar website  

Ochsenhausen

Ochsenhausen ist eine Stadt in Oberschwaben an der Hauptroute der Oberschwäbischen Barockstraße, berühmt für die ehemalige gefürstete Reichsabtei der Benediktiner, heute Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg. Ochsenhausen und der Ortsteil Reinstetten liegen an der Oberschwäbischen Barockstraße mit vielen Sehenswürdigkeiten. Ochsenhausen liegt auch an der Mühlenstraße Oberschwaben. Ochsenhausen liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße, zwischen Ulm und Bodensee im Herzen Oberschwabens. Die Stadt wird geprägt durch die gewaltige Anlage der ehemaligen Benediktiner-Reichsabtei. Sie ist heute wie in früheren Jahrhunderten ein kulturelles Zentrum weit über die Region hinaus.  Neben seinem hohen Wohn- und Freizeitwert ist Ochsenhausen auch ein wichtiger Industrie- und Gewerbestandort, der zahlreichen Menschen Arbeit bietet.... naar website  

Oggelshausen

Oggelshausen ist eine oberschwäbische Gemeinde direkt am Federsee im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Oggelshausen liegt am südöstlichen Ufer des Federsees im Landkreis Biberach. In den vergangenen 100 Jahren sind hier am Federsee von Archäologen rund 20 Dörfer, 200 Hausgrundrisse und 40 Einbaumfunde, Fischfangplätze und unzählige Einzelfunde ausgegraben worden. Seit der Steinzeit zieht die reizvolle Federseelandschaft die Menschen an. Unsere Gasthäuser und Ferienwohnungen, neben dem Schullandheim, dem Skulpturenpfad und der Modellbahnschau sind dem Gast lohnende Ziele. Die urtümliche Federseelandschaft bietet Ruhe und Erholung. Oggelshausen ist 1084 erstmals urkundlich erwähnt und zählt heute rund 1.000 Einwohner. Die selbständige Gemeinde umfasst 1.312 ha Markungsfläche, davon stehen 33% unter Naturschutz, 26% unter Wasserschutz und 21% ist Wald. Der Ort bietet heute mit seinen Gewerbetreibenden rund 180 Arbeitsplätze. Die Kirche St. Laurentius und Agatha wurde 1900 erbaut und bildet mit dem Zehntstadel - heute Dorfgemeinschaftshaus - und dem 1715 vom Schussenrieder Kloster erbauten Pfarrhaus - heute Schullandheim - den historischen Ortskern. Zahlreiche Vereine und Gruppen gestalten und pflegen das Dorfleben. 

Riedlingen

Dit vriendelijke stadje ligt in een breed gedeelte van het Donau-dal. In het centrum staat een aantal statige oude huizen. Verder is er een vijftiende-eeuws raadhuis. Op de punt van een van de trapgevels ervan bivakeert elk jaar een ooievaarspaar. Zo'n 7 km ten oosten van Riedlingen ligt de 767 m hoge Bussen met de ruine van een burcht en een zestiende-eeuwse bedevaartkerk. Men noemt de Bussen de heilige berg van Oberschwaben. 


Riedlingen ist eine Stadt an der Donau, südlich der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Riedlingen liegt an der Donau in einem weiten Talgebiet südlich der Schwäbischen Alb. Im Westen und Norden erheben sich die Albausläufer, der ganz bewaldete Teutschbuch (734 m) und der Österberg (652 m). In Sichtweite von Riedlingen erhebt sich der Bussen, der Hausberg Oberschwabens, der auch "Heiliger Berg Oberschwabens" genannt wird (767 m). Riedlingen - das malerische Städtchen an der Donau liegt geologisch gesehen zwischen den Ausläufern der Schwäbischen Alb, dem Donaubecken und dem Bussen, inmitten einer reizvollen, ländlich geprägten Landschaft. Sowohl die Oberschwäbische Barockstraße, als auch der Donau-Rad-Wanderweg führen durch unser Städtchen, welches sich bis heute sein mittelalterliches Stadtbild erhalten hat. Nach der Gründung der Stadt durch die Grafen von Veringen um das Jahr 1250, wurde sie bereits um das Jahr 1300 an das Haus Habsburg verkauft und gehörte, bis zum “Pressburger Frieden” (im Jahre 1805) als eine der fünf Donaustädte zu Vorderösterreich. Seit 1973 gehören Stadt und Umland zum Landkreis Biberach. Heute ist Riedlingen - mit seinen sieben Teilgemeinden Bechingen, Daugendorf, Grüningen, Neufra, Pflummern, Zell und Zwiefaltendorf - Mittelzentrum und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft, geschäftliches Zentrum und mehr und mehr.... naar website 

Rot an der Rot

Rot an der Rot ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach des Landes Baden-Württemberg in Deutschland. Die Gemeinde Rot gehört zur Region Oberschwaben und liegt am gleichnamigen Flüsschen Rot zwischen Biberach an der Riß und Memmingen. Rot an der Rot liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße und an der Mühlenstraße Oberschwaben. Die Gemeinde Rot an der Rot bietet Ihren Gästen eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Auch für das leibliche Wohl wird hier gesorgt. Besuchen Sie eines unserer Hotels, oder machen Sie einfach mit Ihrer Familie einmal Urlaub auf dem Bauernhof. Daneben laden auch die verschiedenen Sehenswürdigkeit wie zum Beispiel die Pfarrkirche St. Verena mit ihrem prächtig geschnitzten Chorgestühl (1691-1694) ein. Kommen Sie doch einfach mal vorbei und genießen Sie erholsame Stunden und Tage bei uns.... naar website 

Schemmerhofen

Schemmerhofen ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Schemmerhofen liegt etwa neun Kilometer nördlich der Großen Kreisstadt Biberach an der Riß. Der Gemeindeteil Langenschemmern wird von einem Abschnitt des Mühlbachs durchflossen, der knapp unterhalb bzw. südöstlich der Ortschaft in den von Süden kommenden Donau-Nebenfluss Riß mündet, die wiederum weiter nördlich den Gemeindeteil Schemmerberg durchfließt. Es lässt sich leider nicht eindeutig feststellen, wann Langenschemmern erstmals urkundlich erwähnt wurde. Ob es sich bei dem im Jahre 851 erstmals erwähnten "Scammara" um Langenschemmern oder um Schemmerberg handelt, muss offen bleiben. Anno 1095 wird "ad Scammares" in der Urkunde genannt - 1127 "Schamern", 1242 "Scammun", 1319 "Krutschemmern" und 1361 erstmals "Landenschammar". Seit Ende des 14. Jahrhunderts lässt sich die Unterscheidung zwischen Ober- und Unterschemmern eindeutig nachweisen. Bis ins 17. Jahrhundert wird der Kurzname "Schemmern" und auch der heutige Name genannt. Der Name "Schemmern" dürfte von den Schienen = Schilfrohr herrühren.

Aufhofen und Langenschemmern bildeten ursprünglich eine politische Gemeinde. Nach dem Übergang an Württemberg wünschten jedoch die Einwohner von Aufhofen die Abtrennung von Langenschemmern. Da die Güter der Einwohner innerhalb der gemeinsamen Markungsgrenzen untereinander stark vermischt waren, stellte sich die Ziehung einer gemeinsamen Markungsgrenze als äußerst problematisch dar. Die Trennung konnte deshalb erst 1843 abschließend vollzogen werden. Langenschemmern und Aufhofen bilden seit dem 1. August 1972 wieder eine Gemeinde, die heutige Zentralgemeinde Schemmerhofen. Im Süden der Markung besteht seit 1855 der Wohnplatz Eichelsteig. Der ehemalige Bahnhof Langenschemmern befindet sich außerhalb der Gemeinde in Richtung Äpfingen.... naar website 

Schwendi

Schwendi ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Oberschwaben und hat rund 6.000 Einwohner. Schwendi liegt im mittleren Tal der Rot etwa 20 km nördlich der Kreisstadt Biberach an der Riß und etwa 30 km südlich von Ulm. Die Gemeinde Schwendi, Landkreis Biberach, mit ihren rund 6300 Einwohnern liegt an der "Oberschwäbischen Barockstraße", im mittleren Rottal, ca. 20 Kilometer nördlich der Kreisstadt Biberach.  Eingebettet in das für Oberschwaben charakteristische Landschaftsbild aus weiten Hügeln, grünen Wiesen und Wäldern erreichen Sie uns auf gut ausgebauten Verkehrswegen. Unsere vielfältige Infrastruktur, angefangen bei Betrieben für die tägliche Versorgung über zahlreiche und solide Handwerksbetriebe bis hin zu mehreren mittelständischen Unternehmen und Dienstleistungsgewerbe, kann sich sehen lassen. Das Arbeitsplatzangebot ist vielfältig und überdurchschnittlich gut.

Eine äußerst aktive Vereinstätigkeit in den sechs Ortsteilen Schwendi, Bußmannshausen, Großschafhausen, Orsenhausen, Schönebürg und Sießen im Wald lässt auch in der Freizeit keine Langeweile aufkommen. Etwa 60 Vereine und Organisationen bieten ein breites Angebot an Aktivitäten. Bei ihren geselligen Veranstaltungen lassen sich nebenbei neue Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen. Wer dennoch auf ein großstädtisches Angebot nicht verzichten möchte, der erreicht in knapp 30 Minuten die alte Reichsstadt Ulm. Die Gemeinde verfügt mit ihren fünf Grundschulen einer Hauptschule sowie einer Realschule über gute Bildungseinrichtungen. Moderne Kindergärten gibt es in allen Ortsteilen. Ärzte, Zahnärzte und eine Apotheke sichern die medizinische Versorgung. Der öffentliche Personennahverkehr zum Mittelzentrum Biberach, nach Laupheim und nach Ochsenhausen wird ständig verbessert, und den aktuellen Bedürfnissen angepasst.... naar website 
 

Seekirch

Seekirch ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Biberach in Oberschwaben, direkt am Federsee gelegen.
Seekirch wurde erstmals 805 urkundlich erwähnt.... naar website 

 

 

Steinhausen an der Rottum

Steinhausen an der Rottum ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Steinhausen an der Rottum liegt in 620 bis 705 Meter Höhe in Oberschwaben am Übergang zum Vorallgäu, fünf Kilometer von Ochsenhausen entfernt. 

Die Gemeinde Steinhausen an der Rottum liegt im südöstlichen Teil Baden-Württembergs. Die Entfernung zur Kreisstadt Biberach beträgt ca. 20 km. Sie hat eine Höhenlage von 620 - 705 m NN. Das Gemeindegebiet (2,988 ha) grenzt im Norden an das Stadtgebiet Ochsenhausen und erstreckt sich im Süden bis über das Tal des Ölbachs, einem Quellast der Rot, hinaus. Es wird von den beiden Rottumtälern zerschnitten, die beide bei Ochsenhausen zusammenlaufen. (Das Gewässer beim Hauptort Steinhausen wird als Untere Rottum, das beim gleichnamigen Teilort Rottum als Obere Rottum bezeichnet). Die Gemeinde Steinhausen gehört mit rund 1.900 Einwohnern zu den kleinen Landgemeinden im Kreis Biberach. Sie besteht aus dem Hauptort Steinhausen an der Rottum mit Ehrensberg und Englisweiler sowie aus den Teilorten Bellamont und Rottum. Neben den genannten Teilorten gibt es weitere 75 Wohnplätze. Es ist also eine typische Gemeinde des ländlichen Raumes. Wirtschaftlich ist die Gemeinde geprägt durch einen Fleischverarbeitungsbetrieb, viele kleineren Handwerksbetriebe sowie einigen Dienstleistungsangeboten. Leider nimmt die Anzahl der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft von Jahr zu Jahr ab. Alle öffentliche Einrichtungen sind in der Gemeinde vorhanden. Nach dem Besuch eines Kindergartens in Steinhausen a.d.R. oder Bellamont genießen die Kinder die Vorzüge einer kleineren Grundschule in Steinhausen a.d.R.. Alle weiterführenden Schulen sind in Ochsenhausen. Durch ein reges Vereinsleben der über 25 Vereine ist ein vielseitiges und interessantes Freizeitangebot vorhanden. Für die Vereinsaktivitäten stehen Gemeinde- bzw. Mehrzweckhallen in den drei Teilorten zur Verfügung. Als Wahrzeichen von Steinhausen a. d. Rottum gilt die zweischiffige Pfarr- und Wallfahrtskirche "Mariä Himmelfahrt". Neu renoviert wurde auch die 1592 erbaute "St. Anna.Kapelle" an der Straße von Steinhausen nach Oberstetten. Die Pfarrkirche "St. Blasius" bildet den Mittelpunkt in Bellamont, die Pfarrkirche "St. Maritius" den in Rottum... naar website  


In het 5 km ten noordoosten van Bad Schussenried gelegen Steinhausen staat de 'mooiste dorpskerk ter wereld', die omstreeks 1733 door Dominikus Zimmermann werd gebouwd. De kerk lijkt enigzins op de Wieskirche bij Steingaden.  

Tannheim

Tannheim ist eine Gemeinde im Südosten des Landkreises Biberach in Baden-Württemberg, Deutschland. Der oberschwäische Ort im Illertal liegt an der Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße. Im Osten grenzt die Gemeinde an den bayerischen Landkreis Unterallgäu und die kreisfreie Stadt Memmingen. Im Süden grenzt die Gemarkung von Tannheim unmittelbar an den Landkreis Ravensburg. Zu Tannheim gehören die Ortsteile Arlach, Egelsee, Haldau, Krimmel und Kronwinkel... naar website
 

Tiefenbach

Tiefenbach ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Biberach in Oberschwaben, direkt am Federsee gelegen. Die Gemarkung Tiefenbach liegt am nordöstlichen Rand des Federseebeckens. Im Westen hat die Gemeinde Anteil am Federseeried. Das Dorf selbst liegt an der Steilkante zwischen Federseebecken und dem darüber liegenden welligen Altmoränengebiet. 

 

Ummendorf

Ummendorf ist eine Gemeinde in Oberschwaben (Landkreis Biberach, Baden-Württemberg, Deutschland).
Ummendorf liegt 5 km südlich von Biberach an der Riß und wird wie sein südlicher Ortsteil Fischbach von einem Abschnitt der Umlach durchflossen, die unweit weiter nördlich in die von Süden kommende Riß mündet. Westlich von Ummendorf befindet sich das moorreiche Ummendorfer Ried, das teilweise als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Südlich von Ummendorf erhebt sich die Hochfläche Hochgeländ.  

Unlingen

Unlingen ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Biberach in Baden-Württemberg.
Unlingen liegt zwischen dem oberschwäbischen Hausberg Bussen und der Donau. 

 

 

Uttenweiler

Uttenweiler ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg (Deutschland). Die Gemeinde liegt direkt am Hausberg Oberschwabens, dem Bussen, zwischen den Städten Biberach an der Riß und Riedlingen.
 

 

Wain

Die Gemeinde Wain liegt im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg (Deutschland) zwischen Biberach an der Riß und Ulm. 

 

 

 

Warthausen

Warthausen gehört mit rund 4.900 Einwohnern zu den größten Landgemeinden im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg (Deutschland).
Warthausen liegt 4 km nördlich von Biberach an der Riß und 38 km südlich von Ulm. Die Gemeinde wird von einem Abschnitt des südlichen Donau-Zuflusses Riß durchflossen.  

 

 

Barock in Oberschwaben

Üppige Mahlzeiten, prächtige Klöster - zumindest für jene, die es sich leisten konnten: Oberschwaben war im 18. Jahrhundert eine Hochburg des Barock. Auf der Barockstraße können Besucher auch heute Essen und Architektur genießen. Auf den Tellern liegen rote und gelbe «Knöpfle», daneben ein durch Spinat grün gefärbter Knödel in viel Soße. Ein Mahl wie zu Barock-Zeiten wird den Gästen im oberschwäbischen Warthausen aufgetischt: eine Hochzeitssuppe, dann eine gefüllte Kalbsbrust mit «Knöpfle», einer Art Nudeln, und als Nachtisch die für diese Region so typischen «Nonnenfürzle», ein in heißem Fett gebackenes Brandteiggebäck. «Das Essen im Barock musste immer bunt sein und wie die Ausstattung der Kirchen möglichst alle Sinne ansprechen», erklärt der Historiker Michael Barczyk die farbenprächtige Zusammenstellung auf dem Teller.

So schön sich das auch anhört - ein so üppiges Mahl stand im 18. Jahrhundert nicht bei allen Gesellschaftsschichten auf dem Speisezettel. So musste sich der einfache Mann von allerhand Getreidesorten, Kraut und Rüben ernähren, während Angehörige des Klerus sowie Adlige an einer reich gedeckten Tafel Platz nahmen. «Fressen und Saufen ist eine Hauptbeschäftigung dieser Herren», so umschrieb im Jahre 1794 ein Engländer die Tisch-Gepflogenheiten der damaligen Zeit. Unterm Strich, so sagt Michael Barczyk, sei es jedenfalls so gewesen: «Der oberschwäbische Mönch einer Reichsabtei darbte nicht, der Niederadlige oft, der Hochadlige nie, der Bauer immer, der Bürger selten.» Das insgesamt nicht gerade ausgeprägte Bedürfnis nach Schlichtheit spiegelt sich auch in der Ausstattung der barocken Gotteshäuser in Oberschwaben wider. Genau hier, im Landstrich zwischen Ulm im Norden, der Donau und der Schwäbischen Alb im Westen, eingegrenzt von Iller und Allgäu im Osten und dem Bodensee im Süden, präsentiert sich der Barock mit überschwänglicher Dekoration, unzähligen Engeln, Heiligen und Putten in seiner typischen Form. Weil Oberschwaben erst im Jahr 1806 zu Württemberg gekommen war, blieb dieser katholische Landstrich im damaligen Königreich lange Zeit ein Fremdkörper. Während in Württemberg die mächtigen Pietisten jeden Luxus und alle Vergnügungssucht ablehnten, entstand in Oberschwaben ein üppiges, goldüberladenes und vor Lebensfreude strotzendes Barock.

Und so reihen sich heute mehr als 100 Klöster, Schlösser und Kirchen an der vor mehr als 40 Jahren gegründeten Oberschwäbischen Barockstraße wie Perlen an einer Schnur aneinander. Beeindruckend ausladende Klöster wie in Wiblingen, Ochsenhausen und Inzigkofen oder Schlösser in Salem, Meersburg oder Tettnang geben ein Zeugnis von der Denkweise der Bauherren dieser Epoche ab. Tatsächlich gilt die barocke Bauform als stein- und kunstgewordene Manifestation der Gegenreformation. «Der Gläubige sollte nicht nur belehrt, sondern ergriffen werden von dem, was er da sah», sagt Michael Barczyk. Eines der berühmtesten Bauwerke des oberschwäbischen Barock ist das Kloster in Bad Schussenried. Sein Rokoko-Bibliothekssaal im Konventbau mit seinen Bücherschränken, seiner Galerie und dem Deckenfresko zählt zu den bedeutendsten Klosterbibliothekssälen nördlich der Alpen.

Barockstraße in Schwaben
Die Oberschwäbische Barockstraße wurde 1966 von regionalen Touristikern ins Leben gerufen. Damit war sie eine der ersten touristischen Straßen in Deutschland überhaupt. Die auf mehr als 700 Kilometern Länge ausgeschilderten Routen führen kreuz und quer durch Oberschwaben zwischen Donau und Bodensee, Iller und badischer Grenze.